Eine weitere Initiative unseres Vereins KONTRA-SOZIALPIRATERIE - www.kontra-sopi.de

Mission

C O M E B A C K

Wir holen Natur zurück!

Insektensterben? Ja, klar, leider! Aber hört - verdammt noch mal - damit auf, die Landwirte als ausschliesslich Verantwortliche für das Insektensterben zu beschimpfen!! Und von unseren eigenen - von unser aller - Fehler abzulenken:


Wie schon hier auf Seite 4 beschrieben, ist jeder einzelne von uns ein Insektenkiller. Anhand des Beispiels des Verkehrs, der über die letzten Jahrzehnte Milliarden von Insekten getötet hat.

Aber das ist ja nicht die einzige Vernichtungs-Ursache: Wenn man noch vor einigen Jahren nachts durch Strassen und Parks ging, dann wurden Laternen und andere Straßenbeleuchtungen von Insekten angeflogen, angezogen vom Licht. Nicht nur nächtlich aktive Insekten wie z.B. die Nachtfalter (oft pauschal als Motten einsortiert), sondern auch von tagaktiven Insekten, denen durch das Licht oft ein Tageslicht vorgegaukelt wurde, um dass sie bis zur tödlichen Erschöpfung kreisten und am Boden dann verendeten.

Solche Lichtquellen gibt es ja z.B. auch durch riesige Werbebuchstaben, von denen die meisten mit Leuchtstoffröhren bestückt sind - auch die wurden angeflogen. Ich schreibe „wurden“, weil es jetzt ja nur noch wenige Insekten überhaupt gibt - aber auch die nur noch wenigen werden durch dieses Licht getötet!

Oder durch beleuchtete Schaufenster, Gartenleuchten, Wegelichter - und, und, und.


Dabei gibt es - mittlerweile seit mindestens 10 Jahren - mit warmweißen LED-Beleuchtungen Lampen (unter 3.000 Kelvin), die Insekten nur ganz gering, wenn überhaupt, anziehen. Das hängt damit zusammen, dass kaltes, blaues oder violettes Licht sehr energiereich ist und aus Wellenlängen besteht, die für Insektenaugen heller erscheinen als für menschliche Augen (Wellenlänge unter 500 Nanometern).  

Umgekehr ist dieser Effekt bei warmen, roten und gelben Licht.

Insekten nehmen mit ihren Facettenaugen zum Beispiel auch UV-Licht wahr, das für Menschen unsichtbar ist. (Zitiert aus Alexander Böckmann: „Insektenfreundliche Beleuchtung für Haus und Garten“)


Kommen wir zu den Landwirten: Natürlich haben diese mit dem Einsatz ihrer chemischen „Kampfstoffe“ ebenfalls eine gravierende Verantwortung für die Vernichtungen an und in der Natur.


Nur ist es einfach zu bequem, mit dem Finger auf sie zu zeigen und allein verantwortlich zu machen! Und sie sollen auch gefälligst diese Probleme alleine lösen - denkt so mancher Dumme.


Wir alle haben - und tun es immer noch - daran mitgewirkt, dass die Natur immer ärmer wird. Und ich bin sehr skeptisch, was ein Umdenken angeht: Wie wollen wir z.B. verhindern, dass ein weiterhin existierender großräumiger Verkehr auch noch den letzten Rest an Insekten, Vögeln etc. ausrottet???


Um Vorschläge wird gebeten!



PS: Und töten Sie nie wieder eine Fliege, eine Mücke in Ihrer Wohnung! Fangen Sie die vorsichtig lebend und werfen sie nach draußen - auf die Art kann man Vögel kostenlos füttern!…

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